Mit dem Modul "Aussaatplanung" sind Sie in der Lage, das Ertragspotenzial jeder Teilfläche auszuschöpfen. Die Aussaatstärke wird auf Basis des Ertragspotenzials teilflächenspezifisch bestimmt; entscheidende Einflussfaktoren wie die Wasserversorgung am Standort, Saatguteigenschaften und Klimaparameter werden ebenso selbstverständlich in der Berechnung berücksichtigt wie das Betriebsleiterwissen. Durch die Einbeziehung dieser spezifischen Parameter lässt sich die Effizienz der Produktionsfaktoren Arbeit, Boden, Wasser, Düngung und Saatgut gezielt steigern.


Zur Prozessoptimierung orientieren sich die Berechnungsmethoden der Aussaatplanung an der Leistungsfähigkeit einzelner Ertragszonen: Da z.B. die Wasserverfügbarkeit in Niedrigertragszonen häufig gering ist, können bei einheitlicher Saatstärke nur wenige Pflanzen eine gut ausgebildete Frucht entwickeln. Durch Reduzierung der Pflanzen je Flächeneinheit wird deren Versorgung optimiert. In Hochertragszonen werden zur Ertragsmaximierung dagegen mehr Pflanzen je Flächeneinheit bestellt, da dadurch das Sortenpotenzial häufig erst ausgeschöpft wird. Diese Methodik nutzt das verfügbare Wasser bestmöglich und verringert die Auswaschung von Nährstoffen aus dem durchwurzelbaren Bereich. Auf heterogenen Flächen können die Aussaatstärken demnach deutlich schwanken, beim Maisanbau etwa zwischen sechs und zehn Körnern Saatgut pro m².


Der Prozessablauf

Die Wasserverfügbarkeit je Bodentyp variiert sehr stark. Daher werden zur Ermittlung des PWC-Wertes (Kennzahl der Wasserversorgung) in den jeweiligen Ertragszonen Ihrer Schläge Bodenansprachen durchgeführt. Zusammen mit der durchschnittlichen Niederschlagsmenge in der Vegetation und schlagspezifischen Informationen, wie Meter über NN, leitet die Software die teilflächenspezifische Aussaatstärke ab. Weitere individuelle Faktoren, wie unter anderem Ihre Erfahrung als Betriebsleiter, können jederzeit berücksichtigt werden und damit die Prozessqualität sicherstellen. Alle Informationen werden daraufhin von der Software verrechnet und in einer maschinenlesbaren Aussaatkarte abgebildet. Die Maschinen bringen folglich die Saat entsprechend dieser Applikationskarte teilflächenspezifisch aus und entlasten den Fahrer, der sich verstärkt um die Kontrolle des Geräts kümmern kann. Die Planung und Durchführung des Prozesses kann bereits in wenig arbeitsintensiven Zeiten erfolgen. Aktuelle Ereignisse (wie z.B. Niederschläge) können Sie bis kurz vor der Saat berücksichtigen. Die Übertragung auf das Schlepper-Terminal erfolgt per USB-Stick, zukünftig auch drahtlos.Erstmals ist es möglich, eine Aussaatkarte für jede Teilfläche des Schlages zu erstellen und diese in den herstellerübergreifenden Formaten ISOXML und SHAPE zu speichern.




Voraussetzungen


Teilflächenspezifische Aussaat in der Praxis


Mit NetFarming liegt der Mais richtig










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